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Hallo zusammen,
bei unserem letzten Spiel haben sich wieder einmal ein paar Fragen ergeben, die ich heute einmal gerne mit eurer Hilfe gemeinsam klären würde:
1. Wann sich Befehlshaber genau bewegen:
Beispiel: Spieler A hat einem Riesen einen B-Befehl gegeben, Spieler B hat zwei Standard-Einheiten jeweils einen B-Befehl gegeben. Spieler A entscheidet, dass er zuerst bewegen möchte, damit er "strategisch besser" überrennen kann. Auch wenn Spieler B einen Befehlshaber hat, der vor allen anderen bewegen darf, so gilt das nur für Einheiten in seiner Bewegungsphase mit dem B-Befehl, richtig? Spieler B kann den Riesen also in dem Fall erst im Nahkampf binden, wenn er offiziell mit seiner Bewegungsphase dran ist, oder? Andernfalls müsste ja für beide Spieler in jeder Bewegungsphase gefragt werden, ob Befehlshaber vor wirklichen ALLEN Einheiten zuerst bewegt werden wollen (und falls relevant ist, wer bei mehreren Befehlshabern auf beiden Seiten zuerst bewegt werden möchte, müsste - wie im Grundregelwerk beschrieben -gewürfelt und der jeweilige Initiativwert addiert werden).
2. Bewegungen von Einzeleinheiten in folgenden Nahkämpfen:
Beispiel: Ein Held und ein Einzelelement (sagen wir ein einzelner übrig gebliebener Hügelriese, der nicht geflogen ist) befinden sich als einzige im Nahkampf - sozusagen im Duell. Am Ende eines Nahkampfs haben beide keine Verluste erzielt (sonst wäre der andere ja auch tot oder aber der Verlust eines Lebenspunkts würde zur Berechnung nicht gezählt werden). Es wird gewürfelt, wer als erstes entscheiden darf, wer im Rahmen von Einzelverschiebungen bewegt.
Szenario A: Der Riese gewinnt und sagt, dass der Held zuerst bewegen soll. Der Held bewegt sich nicht, der Riese rotiert aber über eine Einzelverschiebung zur Seite und dreht sich so, dass er den Held in die Flanke angreifen könnte. Da Befehlshaber am Ende jeder H-Phase immer drehen dürfen, wäre dies kein Problem, da er sich dann einfach vor dem nächsten Nahkampf dem Hügelriesen wieder zuwendet.
Szenario B: Hier wird es interessant! Der Held gewinnt den Würfelwurf und entscheidet, dass der Hügelriese zuerst bewegen soll. Dieser nimmt dies nicht in Anspruch, nun rotiert aber der Held auf die Seite und kann nun von der Flanke angreifen. Der Hügelriese hat seine Bewegung bereits durchgeführt, kann daher nicht mehr drehen und folglich auch im nächsten Nahkampf nicht zurückangreifen.
Ist dies so richtig und gewollt? Bei zwei Helden im Duell würde dieses Problem ja nicht auftreten, weil beide immer die freie Drehung in der H-Phase hätten, aber ansonsten führt das ja zu seltsamen Aktionen. Und überhaupt erscheint mir dieses offenbar laut Regeln erlaubte Umeinander-Herumtänzeln in 1:1-Situationen etwas seltsam.
3. Wer rückt bei großen Kämpfen mehrerer beteiligter Einheiten zuerst nach?
Es kommt ja immer wieder vor, dass sich gerade im Zentrum irgendwann größeres Schlachtgeschehen entwickelt, wobei mehrere Einheiten beteiligt sind.
Folgende Situation:
Spieler A hat zwei Einheiten, die mit zwei Einheiten von Spieler B im Nahkampf verwickelt sind. Die Einheiten stehen mittlerweile so, dass alle vier Einheiten an irgendeiner Stelle mit den beiden gegnerischen Einheiten im Nahkampf verwickelt sind.
Nach meinem Verständnis wirkt sich das bereits so aus, dass bei Verlust-Tests bereits der ungünstigste Furchtfaktor zur Anwendung kommt, selbst wenn in einer Runde von derjenigen gegnerischen Einheit mit dem größten Furchtfaktor gar keine Verluste erzielt wurden, weil ja trotzdem alle verwickelt sind.
Aber beim Nachrücken wird es nun besonders interessant:
Szenario A: Einheit A1 erzielt gegen B1 keine Verluste und umgekehrt, hier müsste also theoretisch gewürfelt werden. Einheit A2 erzielt gegen B2 mehr Verluste.
Wird hier so entschieden, dass das Nachrücken einzeln abgewickelt wird, also bei A1 und B2 wegen Gleichstand gewürfelt wird und A2 entscheiden darf, wer zuerst bewegt? Oder wird sozusagen alles zusammengerechnet, weil trotzdem alle miteinander verwickelt sind (d.h. alle befanden sich in gegnerischem Kontakt mit allen Einheiten). Dies würde dann bedeuten, dass A2 für alle Einheiten entscheiden darf, ob zuerst oder als zweites nachgerückt wird.
Kompliziert wird es bei Szenario B: Gleiches Setting, nur dass in einem Fall A1 die höheren Verluste erzielt hat, in dem anderen aber B2. Würde man alles "miteinander verrechnen", würde am Ende A1 bei insgesamt höher erzielten Verlusten für alle Einheiten entscheiden können oder umgekehrt eben B2. Ergibt sich zufälligerweise insgesamt rechnerisch Gleichstand, müsste eben einmal für alle gewürfelt werden.
Wenn es dann aber eben doch einzeln ermittelt wird, könnte es also dazu kommen, dass z. B. in einem Fall A1, im anderen B2 entscheiden dürfte. Aber wie würde hier ermittelt, ob das Nachrücken erst im Teilnahkampf A1/B1 oder B1/B2 abgewickelt wird. Dies kann ja ziemlich entscheidend sein. Im Zweifel würfeln?
Entscheidend ist aus meiner Sicht die Frage, wie die "Verwicklung" der Kämpfenden stattfindet. Es kann ja sein, dass z. B. Einheiten von A1 ganz sauber nur B1 angreifen und A2 nur B2, sich aber trotzdem auch Einheiten von A1 mit B2 in Kontakt befinden usw. Umgekehrt würden Einheiten von B1 z. T. auch A2-Einheiten angreifen, aber keine Verluste erzielen.
Ist hier nur maßgeblich, ob sich Einheiten in gegnerischem Kontakt und damit im Nahkampf befinden. Oder ob sie auch Nahkampfangriffe ausführen (selbst wenn diese erfolglos sind). Oder ob sie wirklich Nahkampfangriffe ausführen und auch Verluste erzielen.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt - ist nur mit Text etwas abstrakt - und freue mich wie immer auf eure Einschätzung!
Danke!
Viele Grüße
Felix
RE: Diesmal gleich mehrere Fragen ...
in Regelfragen 08.04.2026 18:29von Edewolf •
| 347 Beiträge
Hallo Felix.
1. In der Bewegungsphase vor B, P oder A muss der jeweilige Spieler ansagen, ob er einen Befehlshaber bewegen will oder nicht. Wenn beide Spieler dies wollen oder auch wenn es irgendwie relevant ist, werden Marker an die Befehlshaber gelegt und diese dann gemeinsam umgedreht. Dann kann man sehen, welche Befehlshaber sich tatsächlich bewegen wollen (die nicht mit einem "H" z.B.). Wenn zwei Helden bewegen wollen wird gewürfelt, welche Held zuerst bewegen muss.
2. Ja ist so gewollt, der Held ist da besser dran
3. Wenn mehrere Einheiten gemeinsam in einem Nahkampf sind, wird für den gesamten Nahkampf geprüft wer gewonnen hat (also insgesamt die wenigstens Verluste erlitten hat, egal von welcher seiner eigenen Einheiten). Der Verlierer muss zuerst für alle seiner Einheiten testen. Und da kommt es drauf an, welche eigenen Verluste die jeweilige einzelne Truppe hatte und wie viele Gegner die Einheit töten konnte. Die Furchtfaktordifferenz ergibt sich aus dem eigenen Furchtfaktor und dem Furchtfaktor desjenigen gegnerischen Elementes, welches mit der Truppe im Nahkampf /Kontakt war und der höchsten Furchtfaktor hatte.
An alle die denken sie wüssten wie der Hase läuft: Er hoppelt.
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