Ok, interessant - hätte die Fähigkeitsbeschreibung "Im NAHKAMPF ..." auf der Rekrutierungskarte auch für den Verteidigungsfall verstanden, weil der ja schließlich auch zum Nahkampf zählt.
Andererseits wären das auch so schon echt gute Verteidigungswerte gegen Großeinheiten für eine so eine kleine und vergleichsweise günstige Einheit. Und laut Regeln wird beim Verteidigen ja (neben der Rüstung) auch nur die WF abgezogen und nicht der KF.
Aber im Verteidigungsfall gegen einen Riesen müssten doch insgesamt 3 Rüstung und 10 Waffenfertigkeit abgezogen werden, wenn "Die Wahrheit" mit Rhavandor ausgestattet wird, oder?
5 Basis-WF + 2 Erhöhung durch Rhavandor + 3 Erhöhung vs. Gegner >3 zzgl. 3 Rüstung = 13 gesamt (außer natürlich bei Attacke im Rücken)
Wow, Tommy, du bist wirklich ein wandelnder DW-Allmanach ... Danke für die Klarstellung, mir sind dank deiner guten Erklärung direkt meine beiden Rechenfehler klargeworden ("Kampfkraft" mit "Waffenfertigkeit" bei den +12 vertauscht, aber die +2 WF des Schwerts der Macht vergessen)!
Aber am Ende ist Die Wahrheit in der Kombi in der Tat eine sehr starke Waffe gegen Giganten.
Dein Hinweis mit dem Aussetzen der Waffenfertigkeit bei einem Angriff in den Rücken war auch ein super hilfreich, Brethard! Das wäre ja dann tatsächlich wiederum eine faire Gegenschwachstelle.
Staune jetzt schon, wie oft mir das Forum hier weitergeholfen hat 👍
Hab jetzt doch nochmal ne Frage: Die Heldin "Die Wahrheit" der Elfen scheint die perfekte Waffe gegen Riesen zu sein - so gut, dass es fast zu schön zu sein scheint, um wahr zu sein.
Ich verstehe es so, dass sie gegen Gegner größer 3 (also alle Riesen) eine Kampfkraft von 12 hat. Mit dem Schwer der Macht (Rhavandor) hätte sie also eine Basiskampfkraft von 10 (8 +2 wegen ihrer Größe), dann kämen im Kampf gegen einen Riesen also 12 dazu = 22 UND sie würde auch noch 2 statt einem Trefferpunkte Schaden machen?! Und das Ganze für 150 Punkte? Das finde ich schon sehr stark und sie hat ja noch ein paar nette zusätzliche Fähigkeiten und auch so gute Stats. Kann das wirklich sein?
Und würden die 12 Kampfkraft auch konsequenterweise im Verteidigungsfall gegen Riesen gelten?
Ich hab dazu auch nichts in der aktuellen Errata gefunden.
Siehst du, wieder was gelernt: Dachte tatsächlich, dass Trefferpunkte auch als Verluste gerechnet werden :)
Dreieich klingt ja wirklich genial, alle schwärmen hier davon. Ich fürchte aber, dieses Jahr wird das ein bisschen knapp. Mit einem 8 Monate alten Baby ist es momentan schwierig, sich für ein ganzes Wochenende mit mindestens 3 Stunden Fahrt von Aachen aus loszueisen. Aber nächstes Jahr wird es fest eingeplant.
Mir ist dann selbst noch im Nachgang aufgefallen, dass ich einen Denkfehler hatte:
Ich dachte, der Held müsste einigermaßen nahkampfstark sein, um dem Riesen überhaupt schaden zu können. Andernfalls würde der Riese beim Nachrücken in den meisten Fällen entscheiden dürfen, den Helden erst ziehen zu lassen, und könnte sich danach über die beiden Nachrückbewegungen + Drehung einfach gemütlich aus dem Nahkampf verziehen.
Ich habe aber dabei nicht bedacht, dass auch in einem solchen Fall Befehlshaber in der darauf folgenden Runde immer zuerst bewegen können. Dadurch wäre der Riese auf jeden Fall für den Rest der Runde am Überrennen gehindert.
Aber ich verstehe es doch richtig, dass er sich dann trotzdem einfach aus dem Kontakt mit dem Helden herausbewegen könnte (nur eben nicht mehr überrennen könnte), korrekt?
danke für die schnelle Rückmeldung und deine Einordnung! So etwas habe ich mir schon gedacht.
Mein Gegner hat es aber auch clever gespielt und den lange Riesen zurückgehalten, bis alle Truppen gebunden waren (hatte tatsächlich einen Held eigentlich extra abgestellt, um den Versuch zu unternehmen, ihn zu binden). Weil er dann wirklich durch eine riesige Schlachtenlinie nach Belieben durchlatschen konnte, ohne zu gestört zu werden, hat dann die reine Masse der Überrennen-Angriffe seinen Dienst getan. Alle Runden vorher ist nicht ein einziger berittener Ordensritter gefallen und durch das Getrampel direkt mal 3 - Größe 3 macht dann gegen das Überrennen bei gleicher Initiative eben nicht gerade einen großen Unterschied und die gute Rüstung hilft hier ja auch nicht.
Aber natürlich hast du recht: Ein Held, der stark genug ist, um ihm überhaupt was anzuhaben (bei dem hohen Rüstungswert des Riesen) und an ihn rankommt (der Riese ist ja auch noch deutlich schneller als die meisten - nicht berittenen - Helden), kann ihn beschfäftigen, wenn er die höheren Verluste erzielt oder Würfelglück hat bei gleichen/keinen Verlusten. Und Fernschuss-Einheiten können bei maximaler Unterstützung wohl auch hoffen etwas auszurichten, auch wenn sie natürlich in der nächsten Runde Gefahr laufen, platt getrampelt zu werden :D
Ich brauche einfach mehr Spielerfahrung und habe auf jeden Fall aus dieser Erfahrung gelernt. Beim nächsten Mal werde ich schauen, ob ich gegen einen Riesen besser aussehe. Dann wird es hoffentlich mit Elfen gegen einen Felsenriesen der Zwege gehen, denn die Armeen sind bestellt und dann wird endlich mal mit echten Figuren gespielt :) Ich bin gespannt ...
hatte jetzt mein erstes Spiel mit einem Riesen (Myrlak Wolkenkoch aus dem Basisspiel: Orks vs. Imperium).
Bisher war ich ja ziemlich begeistert von den Regeln, weil ich die als ziemlich ausbalanciert empfunden hatte, aber das war schon was anderes. Während sich mein Streitwagen nach geringem Überrennen-Erfolg recht leicht binden und letztlich aus dem Spiel nehmen ließ, war das beim Riesen ein Ding der Unmöglichkeit. Der war quasi unkaputtbar, ließ sich quasi überhaupt nicht im Nahkampf binden (er erzielt ja i. d. R. die höheren Verluste und kann daher die Nachrückreihenfolge bestimmen, außerdem ist er beweglicher als z. B. ein Streitwagen) und trampelte wiederum munter alles kaputt, u. a. meine Ordensritter, die im regulären Kampf kaum zu bezwingen waren.
Für mich ergeben sich nach dieser Erfahrung ein paar Fragen:
1. Darf ein Gigant einfach so durch nahkämpfende Einheiten spazieren? Ich hatte nichts mehr, um es dem Riesen entgegenzusetzen? Der ging dann einfach nur seelenruhig alle Schlachtenreihen lang und zwar so, dass er nur meine Einheiten, die im Nahkampf waren, platttrampelte. Ich konnte in den Regeln nichts finden, das dieses Vorgehen verbietet.
2. Gibt es probate Mittel gegen Giganten? Natürlich habe ich Einheiten wie Mammutjäger beim Imperium oder Dachsleute bei den Elfen entdeckt. Und auch manche Geschütze wie eine Ballista scheinen auf den ersten Blick zwar vielversprechend, aber auch nicht wirklich gefährlich für den Riesen und wiederum selbst sehr vulnerabel. Oder sind bestimmte Zauber der Schlüssel?
3. Mir ist klar, dass jede Fraktion seine günstigsten Spezialeinheiten hat und die sind ja deswegen auch aus guten Gründen über Restriktionen limitiert. Aber sind solche Giganten für unter 200 Punkte nicht etwas overpowered, wenn man einen nennenswerten Teil seiner Armee darauf (erfolglos) konzentrieren muss, um nicht völlig unterzugehen? Gegen die Baummenschen gibt es ja wenigstens Feuer als Kryptonit, aber wie muss es erst gegen den Riesen der Zwerge oder sogar den Eisriesen der Isthak aussehen? An den erinnere ich mich noch aus dem Computerspiel, wie der alles plattgestampft hat.
Für die ein oder andere Einschätzung und ein paar Tipps wäre ich dankbar. Hab halt einfach noch nicht genug Spielerfahrung, um das richtig einschätzen zu können.
Die Fragen interessieren mich als Neueinsteiger auch. Da es keine Antwort mehr auf die Regelauslegung von Athulain Kemmotar gab, gehe ich davon aus, dass das alle so sehen?
Edit: Leider darf ich hier im Forum anscheinend keine Vektor-Dateien (svg-Format) hochladen. Wer Interesse an der Datei hat, kann mich einfach anschreiben, dann bekommt ihr sie auf direktem Weg.
Hier kommt noch die Vektor-Datei mit dem Hexfeld-Raster. Falls ihr kein Vektor-Programm habt, gibt es kostenlose Lösungen wie Inkskape o. Ä. Ich empfehle euch, eure Platte(n) vorher als maßstabgetreuen Rahmen anzulegen und auszutesten, wie das Hexfeld-Raster auskommt bzw. wie ihr es ausrichten müsst, um "saubere Ränder" oder ansatzweise halbierte Hexfelder an den Enden zu erhalten. Ist ein bisschen Gefummel, aber kein Hexenwerk. Viel Erfolg!
Nachdem ich ursprünglich drei magnetisierte Modellplatten und verschiedene Geländeteile für Epic (6mm) gebaut hatte, wollte ich alles für Demonworld umfunktionieren. Problem: Wie das Hexfeldraster auf die Platten und das Terrain bekommen?
Folgendermaßen bin ich vorgegangen:
1. Ich habe über Chat-GPT eine Vektor-Datei der Hexfelder erstellen lassen und das Ganze über das kostenlose Vektor-Programm Inkskape so ausgerichtet, dass ich eine bestmögliche Ausrichtung/Nutzung der Hexfelder auf meinen Einzelplatten habe (ist am Ende erstaunlich gut aufgegangen).
2. Ich habe einen Laser-Cut-Shop kontaktiert, um eine Schablone cutten zu lassen - zu komliziert und zu teuer.
3. Ich habe selbst eine Schablone auf DIN-A4 angelegt und mit meinem Laserdrucker auf Karton ausgedruckt. Dann habe ich verschiedene Seiten zurechtgeschnitten und zusammengeklebt, damit ich eine Schablone habe, die ich mit der vollen Länge einer Modellplatten-Seite nutzen kann.
4. Die Schablone mit einem Locheisen (2mm) und einem Locheisen händisch ausstanzen - hier ist Präzision gefragt und das Ganze dauert leider seine Zeit.
5. Die Schablone ganz genau auflegen und mit größeren Muttern aus dem Baumarkt beschweren - sprayen mit Primer (teure Lösung, wollte aber einen Farbton, den ich als normale Farbe zur Not auch zur Verfügung habe, um das Raster auch auf Gelände in der gleichen Farbe mit dem Pinsel auftragen zu können - dazu später mehr).
6. Auf der äußersten Reihe die Schablone wieder genau auf das bereits gesprühte Raster anlegen und den Vorgang wiederholen.
Ergebnis: Ich habe 5 Dosen Primer verbraucht und einige Stunden mit dem Projekt verbringen müssen. Ich bin mit dem Ergebnis am Ende aber sehr zufrieden. Wer sich den Aufwand antun möchte, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, kann sich gerne an meiner Vorlage für die Schablone bedienen. Viel Erfolg und meldet euch gerne bei Detail-Fragen oder falls ihr weitere Tipps benötigt.
Die Armeebücher hatte ich mir im Vorfeld alle sicherheithalber schon mal gesaved ;)
Was das Gelände anbelangt: Habe über Chat GPT eine Vektor-Datei erstellen lassen und mich zunächst an einen Laser-Cut-Shop gewandt, um eine Schablone erstellen zu lassen. Das war aber alles irgendwie zu kompliziert und hätte am Ende auch preislich in keinem Verhältnis gestanden.
Habe dann eine Vektor-Datei 4x auf Pappe mit meinem eigenen Laserdrucker ausgedruckt und habe die zusammengeklebt (was ziemliche Millimeterarbeit war). Bin letztlich auch auf Punkte statt gestrichelte Linien umgestiegen. Die habe ich dann mit einem Locheisen tatsächlich händisch für die Grundschablone gestanzt. Mit dem ersten Sprühgang war ich sehr zufrieden, allerdings war danach eine halbe 400ml-Dose Farbe leer und da ich insgesamt drei Platten mit Hexfeldern versehen möchte, ich pro Platte das Ganze ca. 4-5 mal wiederholen müsste, würde das ganz schön ins Geld gehen. Habe also den gleichen Farbton als normale Farbe gekauft und punkte nun manuell mit dem Pinsel. Sieht leider schon anders aus als das Sprühergebnis. Mal sehen, wie ich es am Ende lösen werde.
Ich poste hier mal Fotos und werde berichten, wie es weitergeht. Ich werde dann wohl auch im entsprechenden Forum-Bereich einen Thread dazu eröffnen und die Datei zum Download bereitstellen und ein paar praktische Tipps zum Besten geben.
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten, Razghul und Athulain!
So wie zuletzt beschrieben erscheint es mir auch irgendwie sinnig, alles andere würde sich ein bisschen wie ein fauler Trick anfühlen (auch wenn dann natürlich das beschriebene Snipen u. U. auch ein bisschen "bestraft" werden könnte).
Eine weitere Frage hat sich mittlerweile ergeben und ich meine, das Regelbuch sei hier ebenfalls nicht ganz eindeutig:
Wenn eine Einheit einen Halten-Befehl erhält, dürfen in der entsprechenden Bewegunsphase ausschließlich "Einzelverschiebungen" erfolgen.
Ist damit gemeint, dass einzelne Elemente einer Einheit mit Halten-Befehl dann nur um ein einziges Feld versetzt werden fürfen
ODER
dürfen einzelne Elemente einer Einheit mit Halten-Befehl dann so viele Einzelverschiebungen durchführen, wie sie Manöver zur Verführung hat (mit Musiker in dem Fall also auch noch +1)?
vielen Dank für die freundliche Begrüßung und deine Tipps hinsichtlich der Armee-Wahl!
Auch mit deinem Plädoyer für die Turniere hast du nochmal gute Werbung für Demonworld und die Community gemacht :) Dann werde ich mal schauen, wie weit ich bis zum nächsten Turnier - vorzugsweise das Dreieich-Con - mit Spielerfahrung, Armeen usw. gekommen bin.
Bis dahin!
Viele Grüße
Felix
PS: Wenn noch einer eine Empfehlung wegen des Hexfeld-Problems auf einer echten Modellplatte hat, gerne her damit!
ich habe mich im Thread "Vorstellung" ja bereits als Neuling geoutet und schon beschäftigen mich die ersten Detail-Regelfallfragen - in der Hoffnung, hier Klarheit zu erhalten:
1. Plänkel-Formation
Im Regelbuch steht explizit, dass man das Spiel mit Einheiten in der Keil-Formation starten kann, zur Plänkel-Formation steht dazu (meines Wissens) nichts Explizites. Von der reinen Logik her würde ich sagen, dass Einheiten doch in der Plänkel-Formation das Schlachtfeld betreten könnten (genau wie Einheiten in der Keil-Formation). Andernfalls würden manövrierschwächere Völker wie die Orks auch stark benachteiligt, weil z. B. deren Bogenschützen eine ganze Runde verbrauchen müssten, um den Gelände-Vorteil und das Schießen aus zweiter Reihe zu erlangen, nachdem das Spiel gestartet ist. Aber vielleicht ist das ja - entgegen einer "realistischeren Auslegung" - genau so gewollt?
2. Fernkampf gegen Sondereinheiten
Schießt man auf Sondereinheiten wie Anführer, Standartenträger oder Musiker, muss man zunächst würfeln, ob man diese auch tatsächlich getroffen hat. Beim Nicht-Gelingen kann der Beschossene entscheiden, auf welche benachbarte Einheit der Beschuss abgeleitet wird.
In der Praxis hat sich folgendes Problem ergeben: Wird erst der Beschuss auf die Sondereinheit abgehandelt und das Ziel wird nicht getroffen, könnte der Beschossene den Schuss auf eine Einheit umlenken, auf die noch ein Beschuss in dieser Runde ausgewürfelt wird, so dass der noch ausstehende Wurf hinfällig wird, weil die Einheit damit ja bereits vernichtet wäre. Wird wiederum der Beschuss auf die Sondereinheit nach möglichen Beschüssen von benachbarten regulären Einheiten abgewickelt, könnte der Beschossene den Schuss auf eine Einheit umleiten, die schon tödlich getroffen wurde?
Mir ist klar, dass die Idee hinter der Regel ist, dass der Beschuss von Sondereinheiten mit potenziellen Nachteilen verbunden sein soll, damit man nicht immer automatisch auf den Anführer zielt (was in einer echten Schlacht wohl trotzdem der Regelfall gewesen sein dürfte, sofern sich der Anführer als solcher identifizieren ließ). Tatsächlich hätte ich mir aber hier wohl eher beim Nicht-Gelingen des Trefferwurfs auf die Sonderheit die "Zufallsabwicklung" mit der Windrose gewünscht, was eben auch irgendwie "realistischer" gewesen wäre und sogar dazu führen könnte, dass der Schuss in einem Feld vor der Einheit, also ins Leere geht.
Wie handhabt ihr die Auslegung für diese Regelung?
als junger Pimpf habe ich Mitte der 90er die Fantasy-Welt für mich entdecken können. Über ältere Bekannte habe ich Magic (MTG), Epic 2nd Edition ("Space Marine"), eine ganze Reihe von Games Workshop Einzelsystemen (oder Ablegern wie MB) kennengelernt, z. B. HeroQuest, StarQuest, Space Hulk, Blood Bowl usw., bis ich irgendwann im Mainstream in Form von Warhammer Fantasy Battle und Warhammer 40k angekommen war. Weil keines der Spiele aus meiner Sicht wirklich ausgereift war, hat mich dann irgendwann die Lust an Tabletop & Konsorten verlassen. Hinzu kam die schreckliche Politik und Marketing-Strategie von GW, da es fortan weniger um das Hobby und vielmehr um Geld-Verdienen gehen sollte.
Demonworld hatte ich damals immer nur vereinzelt gesehen, aber in Aachen hatte es seiner Zeit kaum jemand gespielt. Weil ich die Miniaturen so schön und die Hexbases fasizinierend fand (ich hatte immerhin mal die ein oder andere Runde BattleTech gespielt), hatte ich mir damals mal zwei Blister mit Orks gekauft, aber zum Spielen hat es dann nie gereicht. Über das legendäre Computerspiel bin ich dann wieder auf DW aufmerksam geworden und ich hatte nicht nur Stunden lang freudig gezockt, sondern mich auch an der Deluxe-Version mit der Miniatur von Jason Klingor erfreut.
Weil DW nie ganz aus meinem Kopf verschwunden ist, habe ich vor Kurzem mal ein bisschen hin- und hergegoogelt. Als ich bei Ebay zufällig eine deutsche Version der 2nd Edition - noch original verpackt und versiegelt! - für einen unverschämt günstigen Preis entdeckt habe, konnte ich nicht anders als zuzuschlagen :)
Nun habe ich die Regeln und eine erste Partie nach den Regeln "Standardspiel" gegen mich selbst für je 520 Punkte mit den Blip-Armeen hinter mir und bin völlig begeistert... Gerade im Vergleich zu den ganzen Games Workshop Systemen habe ich noch nie ein derart komplexes und ausgereiftes Taktik-Spiel erlebt, das - im Rahmen der Möglichkeiten in einer Fantasy-Welt - derart "realistisch" ist.
Ich habe nun schon meinen alten Kumpel und Weggefährten, mit dem ich früher alle der genannten Spielsysteme immer zusammen gespielt hatte, angefixt und bald ist auch für ihn eine Einführung in DW geplant. Wenn es bei ihm auch Klick macht und unser beider Familienleben es zulässt, werden wir uns beide auf jeden Fall eine Armee zulegen. Falls ihr hier Empfehlungen hättet (ich hab mal in alle Armeebücher reingelinst und habe mir natürlich schon die jeweiligen Minis in den gängigen Online-Shops angeschaut), immer gerne her damit! Ich selbst hatte bei Epic Orks, bei WH Fantasy Bretonen und bei WH4K Space Marines gespielt, liebäugle aktuell wieder mit den Grünhäuten oder den Elfen ... Vielleicht hat ja auch jemand einen Tipp, welche zwei Fraktionen besonders ausgeglichen gegeneinander agieren können, dann hätte ich für meinen Kollegen auch direkt eine Empfehlung.
Ich weiß nicht, ob das an dieser Stelle nicht den Rahmen sprengt, aber ich hau es trotzdem direkt mal mit raus: Ich hatte eigentlich wieder mit Epic einsteigen wollen und recht aufwändig drei Platten modelliert, mit Magneten ausgestattet usw. Außerdem hatte ich schon einiges an Terrain selbst gebaut (Hügel, Wald, Sumpf usw.). Es war eigentlich für 6mm gedacht, aber es würde auch wunderbar für 15mm funktionieren. Ich hab hier schon im Forum fleißig rumgestöbert und mir schon überlegt, wie ich das Problem mit der Begehung des Waldes, den Höhenunterschieden beim Hügel usw. regeln könnte.
Mein Hauptproblem besteht aber aktuell darin, wie ich die Hex-Struktur auf die Platten bekomme. Ich habe z. B. bei Bildern von @Edewolf gesehen, dass das Raster eingeritzt oder zumindest strukturell abgehoben ist? Auf den Original-Bildern von Hobby Products sieht man immer, dass die Grundkonturen der Sechsecke auf dem Grasstreu aufgesprüht oder aufgemalt ist. Ich hatte mir überlegt, in einem Shop eine Art Schablone lasern zu lassen und denke, dass es kein Problem sein sollte, eine entsprechende Vektor-Datei als Vorlage zu erstellen. Dann würde ich die auflegen und das Hex-Muster in einer dezenten Farbe aufsprühen (so zumindest die Theorie). Logischerweise muss aber nicht nur sehr genau gearbeitet werden, sondern die Kontur dürfte nur "gestrichelt" bzw. unterbrochen verlaufen, weil andernfalls ja das Innere jedes Hex-Feldes rausbrechen und die Gesamtkonstruktion der Schablone kollabieren würde. Ich frage mich, ob die im Laden so etwas hinbekommen. Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen oder Tipps, wie ich das Raster einfacher auf meine Platten bekommen könnte? Ich sehe mich da nämlich nicht, jedes Hexfeld einzeln zu umranden und mich so über drei Platten vorzuarbeiten, die jeweils die Ausmaße von 60cm mal 120cm haben.
Ich danke euch im Voraus für alle Tipps und Tricks und freue mich auf den Austausch hier im Forum!
Wer weiß, vielleicht sieht man sich ja beim nächsten "DreieichCon" - das muss ja so was wie das Mekka für DW-Fans sein, bei allem, was ich hier und woanders mitbekommen hab ;)